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Ein Projekt des transatlantischen Dialoges

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Das Projekt wurde durch das Transatlantik-Programm der Bundesrepublik Deutschland aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert.

Das neue Projekt der Willi-Eichler-Akademie in Verbindung mit Culture Academy, Kalifornien beginnt in den nächsten Wochen.

Der transatlantische Dialog ist in den letzten Jahren weniger intensiv und vor allem nicht mehr so vertrauensvoll wie in früheren Jahrzehnten. Die Pandemie hat diese Entwicklung noch verstärkt, aber besonders hängt dies auch mit unserer Mediennutzung zusammen. Reflect EU&US will Studierenden die Gelegenheit geben, sich gegenseitig neu zu entdecken und die gegenseitige Wahrnehmung zu hinterfragen. Durch den moderierten virtuellen Austausch zwischen europäischen und amerikanischen Student:innen fördert das Reflect EU&US Programm die globale Bildung durch das Knüpfen starker transatlantischer Beziehungen.

Reflect EU&US ist ein spannendes digitales Programm, das politisch interessierten Student:innen die Methoden der Auswertung von im Internet verfügbaren Informationen (in all ihren Formen) über unsere gemeinsame Geschichte, Kultur und Politik näherbringen soll und die Unterschiede zwischen Fiktion und Fakten thematisiert.

Um den transatlantischen Dialog zwischen den Studierenden über kritische globale Themen zu fördern, bietet Reflect EU&US den Studierenden einen geschützten Raum, folgende Themen zu diskutieren:

Rassismus, neue Strömungen in Nationalismus/Rechtsextremismus, Sklaverei/Zwangsarbeit, Genderzuordnung, Recht und Strafe, und die Weltordnung nach dem Zweiten Weltkrieg.

Teilnehmer*innen werden dabei durch einen Avatar geschützt. An dieses virtuelle, kulturübergreifende Austauschprogramm schließt sich ein reales Begegnungsprogramm an, das auf beiden Seiten des Atlantiks stattfinden wird. Die Diskussionen werden über einen Zeitraum von zwei Jahren geführt, es wird dabei Rücksicht auf das weitere Studienprogramm und individuelle Anforderungen genommen. Ebenfalls wird ein individuelles Coaching in Bezug auf internationale Programme, Jobs, Praktika, und generell die persönliche Weiterentwicklung für alle Teilnehmenden offeriert.

Anmeldung

Anmeldefrist verlängert bis 30.5.2022/ Registration extended to 30 May 2022

Die Teilnahme an dem Programm ist kostenlos. Die Projektsprache ist englisch.

Vier deutsche und vier amerikanische Universi­täten sind bisher an diesem Projekt beteiligt:

ibugi.de-logo
duq.edu
uci.edu
alanus.edu

Geleitet wird das Projekt von:

wea-koeln.de
Culture-Academy
aib-bonn.org

Mit Unterstützung der aib – Akademie für internationale Bildung

Moderatoren:

Über die Moderatorin:

Susanne Drake ist promovierte Historikerin und Kunsthistorikerin und fasziniert von den Gemeinsamkeiten und Unterschieden der Kulturen dieser Welt. Sie ist in Deutschland und Frankreich aufgewachsen und hat dort studiert. Seit 1992 ist sie in Brüssel ansässig, wo sie für eine Gruppe von Abgeordneten im Europäischen Parlament zu arbeiten begann. Im Jahr 1997 war sie Mitbegründerin des Instituts für internationale Hilfe und Solidarität (IFIAS Brüssel). Viele Jahre lang war sie in leitenden Positionen für internationale Programme und Projekte zur interkulturellen Verständigung, für unabhängige Medien, sprachliche und kulturelle Minderheiten und in der Konfliktlösung tätig und arbeitete mit vielen internationalen Organisationen in Russland, auf dem Balkan, im Kaukasus und im Nahen Osten zusammen. Seit 2021 arbeitet sie exklusiv für die Willi Eichler Akademie e.V. und konzipiert, recherchiert und schreibt für internationale Kooperationsprojekte innerhalb und außerhalb der EU.

Kontakt für mehr Informationen:
Susanne.drake@web-koeln.de

Über den Moderator:

Jeff Katcherian gründete Culture Academy, um Student:innen die Möglichkeit zu geben, die Welt durch globale Bildung und Erfahrungslernen anders zu sehen. Jeff ist Kulturanthropologe, Dozent und erfolgreicher Inhaber von drei florierenden Unternehmen. Seine Leidenschaft für das Studium Europas und unserer Welt führte zu einem Doktortitel in Anthropologie an der UC-Irvine, wo er Kurse in Kulturanthropologie, Europastudien und Global Studies unterrichtete. Während er seine Dissertation vorbereitete, half Jeff bei der Einführung eines transatlantischen EU-US-Studiengangs in Brüssel. Während seiner Arbeit bei der Europäischen Kommission und Culture Action Europe baute er Beziehungen zu Mitgliedern der Zivilgesellschaft, Politiker:innen, Wissenschaftler:innen und Branchenexpert:innen auf und gewann deren Vertrauen, während er sich in einem komplexen politischen System zurechtfand. Als Forscher am „Institute for Money, Technology, and Financial Inclusion“ forschte Jeff zu globalen Regelungen für mobiles Banking und Zahlungspraktiken der ärmsten Menschen der Welt. Als Kulturanthropologe, Pädagoge und Geschäftsinhaber möchte Jeff seine Leidenschaft für diese schöne, komplexe Welt teilen.

Please contact in English:
Jeffkatcherian@gmail.com

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Das Projekt wurde durch das Transatlantik-Programm der Bundesrepublik Deutschland aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert.