Eingestellt am20. Februar 2019 Von inAllgemein, politische_themen, Slider mit 120 Views

Debatte über linke Kommunalpolitik in Bonn

„Gibt es eine linke Kommunalpolitik?“ Eine Frage, die gestern Abend auf Einladung der Willi-Eichler-Akademie im Bonner MIGRApolis diskutiert wurde – mit dabei Tim Achtermeyer (Grüne), Angelika Esch (SPD), Dr. Michael Faber (Linke) und Felix Kopinski (Sozialliberale). Einig war man sich durchaus, dass Themen wie Verkehrspolitik, Wohnungsbau und Engagement für diejenigen, die zu den sozial Schwächeren gehören, im Vordergrund stehen müssen. Nur, wie man hier Fortschritte macht, war in der vom WEA-Vorsitzenden Martin Schilling moderierten Diskussion umstritten. Ob wechselnde Mehrheiten im Stadtrat, die Bildung einer festen Mehrheitskoalition oder die Verständigung auf eine/n gemeinsame/n Oberbürgermeisterkandidat/in der richtige Weg sei, wurde offengelassen. Notwendig erscheint die Fortsetzung dieses Dialogs über die Tagespolitik hinaus, denn eine Stadtbevölkerung braucht klare Alternativen auch bei Kommunalwahlen, damit mehr für alle Bürger erreicht wird. Die vielen Initiativen in Bonn sind hier gefordert, die Parteien nicht aus ihrer Verantwortung zu entlassen, auch über die eigenen Parteiinteressen hinaus zu denken.

Linke Kommunalpolitik heißt…
„mehr Wohnungen statt Hotels“ –
„solidarische Politik für alle, keine Ausbeutung von Mensch und Umwelt“ –
„Vorfahrt für die Basics im Viertel, keine Leuchtturmprojekte“.