Mit Lale Akgün und Adrian Gillmann und ihrem Buch „Säkular. Sozial. Demokratisch.“
Ein Plädoyer für die Trennung von Religion und Politik“ mit anschließender Diskussion.


Lale Akgün und Adrian Gillmann gehen in ihrem Buch der Frage nach, wie es um das Verhältnis zwischen Religion und Staat bestellt ist. Der Staat muss Religions- und Weltanschauungsfreiheit gewährleisten und religiös-weltanschauliche Neutralität praktizieren. Er darf sich nicht inhaltlich mit einer bestimmten Religion oder Weltanschauung identifizieren.
Gleichzeitig nimmt der Diskurs um Identitätspolitiken auch in Europa immer mehr zu. Wie setzen sich diese Identitäten zusammen? Welche Rolle spielt die Frage der Religion dabei? Und wie reagiert Politik auf die Ansprüche der Identitätspolitiken, vor allem, wenn es um religiöse Gruppen geht? Auf der anderen Seite: Wie sieht es in Europa mit dem Respekt und der Toleranz gegenüber Andersgläubigen und Menschen ohne religiöse Bindung aus? Auch angesichts der Tatsache, dass Religion in der EU-Grundrechtecharta explizit vorkommt? Kann nur ein säkularer und weltanschaulich neutraler Staat einen nachhaltigen Frieden unter den Religionen herstellen und seinen Bürgerinnen und Bürgern Freiheit und Gleichheit garantieren? Oder wird der Staat angesichts der Polarisierung der Identitätsfragen die Säkularität zurückfahren? Welche Zukunft erwartet Europa angesichts zunehmender religiöser Pluralität?
Diese und weiteren Fragen wollen wir an diesem Abend diskutieren und erörtern

Wann?
Dienstag, den 24.03.2020
Beginn 19:00 Uhr
Einlass 18:30 Uhr

Wo?
Theater im Bauturm, Aachener Str. 24-26, 50674 Köln

Karten per Telefon: 0221 524242 oder per Mail an tickets@theaterimbauturm.de