Am 14. November 1991 verabschiedete der Deutsche Bundestag mit großer Mehrheit das „Gesetz über die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik“. Dies geschah, um sicherzustellen, dass die Stasi-Akten weder vernichtet werden noch der im Bundesarchivgesetz vorgesehenen Sperrfrist von 30 Jahren unterliegen, sondern von betroffenen Bürgern eingesehen werden können.