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Eingestellt am16. Dezember 2016 Von inAllgemein, politische_themen, Slider mit 244 Views

Zur Diskussion gestellt: „Brauchen wir eine neue Politik gegenüber Russland?“

Der Historiker Heinrich August Winkler betont: „Für Deutschlands ostmitteleuropäische Nachbarn ist ihre Zugehörigkeit zur EU und zur NATO ein Ausdruck ihres Rechts auf Selbstbestimmung und Sicherheit. Das eigentliche Ziel der friedlichen Revolutionen von 1989, deren Vorgeschichte 1980 mit der Gründung von ‚Solidarność‘ auf der Leninwerft in Danzig begann, war die Überwindung der Ordnung von Jalta, das heißt der Spaltung Europas und des alten Okzidents in einen freien und einen unfreien Teil, im Februar 1945. Deutschland würde Europa und den Westen spalten, würde es der Illusion verfallen, es könne eine Politik der Äquidistanz zwischen Russland und dem Westen betreiben oder zwischen beiden als Vermittler auftreten. Deutschland ist ein Teil des demokratischen Westens und schuldet den Ländern eine besondere Solidarität, die 1939 Opfer einer deutsch-sowjetischen Doppelaggression, der unmittelbaren Konsequenz des Hitler-Stalin-Pakts, wurden.“

Winklers kompletter Artikel sowie weitere Beiträge zur vorwärts-Debatte finden sich unter:
http://www.vorwaerts.de/russland