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Ein Portrait von Willi Eichler

- Geboren am 7. Januar 1896 als Sohn eines Postbeamten
- Volksschule und kaufmännische Lehre
- Soldat im 1. Weltkrieg
- Sekretär des Philosophen Leonard Nelson in Göttingen, der 1917 den Internationalen Jugendbund gegründet hatte, eine innerhalb der Arbeiterbewegung wirkende, auf ethischen Ideen aufbauende Erziehungsgemeinschaft
- Mitglied und später Vorsitzender des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes (ISK)
- 1932 Rückkehr nach Berlin; Herausgabe der Tageszeitung »Der Funke«, die sich für die Bildung einer Einheitsfront der Arbeiterbewegung zur Verteidigung der Republik einsetzte.
- Nach Machtantritt des NS-Regimes Flucht nach Frankreich
- Herausgeber der »Reinhart-Briefe«, die heimlich in Deutschland verbreitet wurden, und der Zeitschrift »Die Sozialistische Warte«
- Kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges Flucht nach England
- In London Mitarbeiter an den Sendungen des BBC für deutsche Arbeiter und Herausgeber des Informationsdienstes »Europe Speaks«
- 1941 Gründungs- und Vorstandsmitglied der »Union deutscher sozialistischer Organisationen in Großbritannien«, die nach Kriegsende in der SPD aufging.
- Rückkehr nach Deutschland und seit 1946 Chefredakteur der »Rheinischen Zeitung«
- Von 1946 bis zu seinem Tode redigierte er die Zeitschrift »Geist und Tat«
- Mitglied des Parteivorstandes von 1947 bis 1968
- Vorsitzender des SPD-Bezirks Mittelrhein von 1947 bis 1953
- Mitglied des Landtags NRW, des Frankfurter Wirtschaftsrates, des Europarates und des Deutschen Bundestages
- Im SPD-Parteivorstand verantwortete er die Bereiche Kulturpolitik und Programmatik und leitete u.a. die Kommission zur Erarbeitung des Godesberger Grundsatzprogrammes
- Willi Eichler starb am 17. Oktober 1971 in Bonn
- Sein Interesse galt stets der Klärung grundsätzlicher Fragen sozialdemokratischer Politik und der politischen Bildungsarbeit. Darum trägt das Bildungswerk seinen Namen.
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