Therapie und/oder Strafe – Drogendelikte vor Gericht

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Datum/Zeit
09.06.2015
18:00 - 21:30

Veranstaltungsort
Veranstaltungssaal der AWO Köln


Leitung: Ute Schmitz-Bütow, Köln
Referent: Dr. Matthias Quarch, Vorsitzender Richter am Landgericht Aachen

In der öffentlichen Wahrnehmung bilden die sogenannten „Drogendelikte“ einen Schwerpunkt in der Kriminalstatistik. Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz beschäftigen in der Tat Polizei und Gerichte intensiv. Wie war das früher? Seit wann ist der Umgang mit Drogen eigentlich strafbar? Was regelt das Betäubungsmittelgesetz und warum hat der Gesetzgeber es erlassen? Wir gehen in dieser Veranstaltung ferner der Frage nach, wie sieht es mit der Schuldfähigkeit eines Angeklagten nach Drogenkonsum aus. Wir diskutieren pro und contra Kronzeugenregelung bei Drogendelikten. Und schließlich fragen wir nach, wann eine Therapie statt Strafe sinnvoll ist und welche Möglichkeiten der Therapie vorhanden sind.

Programmablauf:
bis 17:45 Uhr: Anreise

18:00 Uhr: Begrüßung und Einführung

18.15 Uhr: Wann ist der Umgang mit Drogen strafbar? – Die Geschichte des Betäubungsmittelgesetzes

19:00 Uhr: Straftaten im Zusammenhang mit Drogen

19:30 Uhr: Pause/Imbiss

19:45 Uhr:

  • Drogensucht und Schuldfähigkeit
  • Pro und contra Kronzeugenregelung
  • Therapie statt Strafe

21.00 Uhr: Zusammenfassung und Schlusswort

21:15 Uhr: Ende der Veranstaltung

Der Teilnahmebeitrag beträgt € 13,00. In diesem Betrag enthalten sind das Programm, die Tagungs-getränke und ein Imbiss in der Pause. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich (Seminar-Nr.: 15-008). Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmer/innen eine Bestätigung und eine Wegbeschrei-bung zum Tagungsort.

Zum Seminar anmelden:

Anmeldungen sind für dieses Seminar nicht mehr möglich.


*Pflichtfeld