Solidarität 4.0 – die ideengeschichtliche Entwicklung

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Datum/Zeit
21.06.2018
18:00 - 22:00

Veranstaltungsort
Veranstaltungssaal der AWO Köln


Im klassischen Diskurs der politischen Philosophie spielen der Begriff der Solidarität sowie das dadurch bezeichnete Phänomen keine oder keine zentrale Rolle. Die Schule des Liberalismus, welche mit dem Beginn der Neuzeit anhebt und auf der Idee der Menschenrechte aufbaut, verzichtet darauf gänzlich. Die ältere, auf Aristoteles zurückgehende und bis zum Ende des Mittelalters hin vorherrschende Reflexionsform buchstabiert demgegenüber die Vorstellung eines guten, gelungenen Lebens aus, und dazu gehört u.a., mit einem Sinn für das gemeinsame Wohl öffentliche Angelegenheiten zu regeln. Im Gefolge der tiefgreifenden strukturellen Umwälzungen, welche die industrielle Revolution ausgelöst hat, und der damit einhergehenden drastischen Missstände rückt Solidarität zum Kampfbegriff der sich organisierenden Arbeiterbewegung auf. Der Vortrag zeichnet diese ideengeschichtliche Entwicklung nach.

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