Opferschutz und Opferrechte

Lade Karte ...

Datum/Zeit
12.09.2017
18:00 - 21:30

Veranstaltungsort
Veranstaltungssaal der AWO Köln


Seminar für Schöffinnen und Schöffen und rechtspolitisch Interessierte

Dienstag, 12.09.2017, 18:00 bis 21:30 Uhr

Teilnahmebeitrag: € 15,00 (für Seminarmaterial, Tagungsgetränke, Imbiss)

Themen u. a.

  • Opfer als Zeugen im Strafverfahren: Was leistet das geltende Strafrecht für die Opfer von Straftaten?
  • Rechtsstellung und Beteiligung der Verletzten am Strafverfahren
  • Täter-Opfer-Ausgleich (Grundlagen, Möglichkeiten, Grenzen)
  • Perspektiven für ein opferorientiertes Strafrecht

Der Verteidiger ist neben der Staatsanwaltschaft und dem Gericht ein unabhängiges, selbstständiges Organ der Rechtspflege. Zu jedem Zeitpunkt des Strafverfahrens hat der Beschuldigte das Recht, sich von einem Verteidiger vertreten zu lassen. Dies gehört zu den Grundsätzen eines fairen Verfahrens. Nicht nur Täter, auch Opfer haben Rechte. Ein Opferanwalt nimmt als „normaler“ Rechtsanwalt die Interessen des Opfers wahr. Er kennt und versteht die durch die Tat verursachten Sorgen und Ängste, aber auch die Scheu des Opfers, sich zu offenbaren, insbesondere bei Delikten gegen die sexuelle Selbstbestimmung und bei Körperverletzungsdelikten. Zu seinen Aufgaben gehören die sensible Beratung und Begleitung des Opfers und die Durchsetzung seiner Rechte gegenüber dem Täter und dem Staat. Er fungiert als Beistand bei allen Vernehmungen und tritt für das Opfer strafrechtlich als Nebenkläger und zivilrechtlich als Kläger auf. Diese Rolle möchten wir in unserer Veranstaltung erläutern.

Referentin: Edda Schneider-Ratz, Rechtsanwältin (Opferanwältin), Köln

Zum Seminar anmelden:

Anmeldungen sind für dieses Seminar nicht mehr möglich.


*Pflichtfeld