Die Beweismittel im Strafverfahren – Stärken und Schwächen

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Datum/Zeit
07.11.2017
18:00 - 21:30

Veranstaltungsort
Veranstaltungssaal der AWO Köln


Seminar für Schöffinnen und Schöffen und rechtspolitisch Interessierte

Dienstag, 07.11.2017, 18:00 bis 21:30 Uhr

Themen u. a.

  • Überblick über die Beweismittel im Strafverfahren
  • Der Zeuge und seine Rolle im Strafverfahren
  • Die Rolle des Sachverständigengutachtens
  • Urkunden und andere Beweismittel

Wesentlich für das deutsche Prozessrecht ist die Unmittelbarkeit des Beweisverfahrens. Das heißt, dass das Gericht seine Überzeugung aus der mündlichen Verhandlung schöpfen muss. Kern der richterlichen Tätigkeit und damit auch der Schöffentätigkeit ist die Tatsachenfeststellung. Deshalb ist die Beweisaufnahme und -würdigung das Herzstück der Hauptverhandlung. Ziel ist es zu klären, ob die angeklagte Tat dem Angeklagten nachzuweisen ist oder ob eine Verurteilung in Betracht kommt. Es gilt ferner zu klären, welche Umstände einem überführten Täter strafmildernd oder strafverschärfend zugerechnet werden können. Dem Gericht sind bei der Erhebung der Beweise rechtliche Grenzen gesetzt. Lassen sich in der Anklageschrift enthaltene Tatvorwürfe nicht zweifelsfrei feststellen, ist der Angeklagte freizusprechen. Welche Beweismittel gibt es im Strafverfahren? Welche Rolle kommt den Zeugen zu? Welche Bedeutung haben Sachverständigengutachten? Diesen und anderen Fragen wollen wir unter fachkundiger Anleitung nachgehen.

Referent: Dr. Matthias Quarch, Vorsitzender Richter am Landgericht Aachen

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*Pflichtfeld