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Warum haben bei der letzten Bundestagswahl 12,6% der Wähler/innen die AfD gewählt? Ist es die Angst vor einem sozialen Abstieg? Ist es ein „Aufschrei der Wut“? Aus welchen Erfahrungen speisen sich Verunsicherung und Ängste? Wie muss eine Politik aussehen, die dem etwas entgegensetzen möchte – entgegensetzen kann? Einen interessanten Erklärungsansatz bietet die Studie „Abstiegsängste in Deutschland“, die Prof. Dr. Bettina Kohlrausch im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung verfasst hat. Die Willi-Eichler-Akademie e. V. und der DGB-Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg laden daher zu einer Informationsveranstaltung ein: Freitag, 25. Mai 2018, 19 Uhr, im DGB-Haus BonnWeiterlesen
14. Mai 1948, Stadtmuseum Tel Aviv: Nach dem Ende des britischen Mandats über Palästina erklärt David Ben Gurion die Staatsgründung Israels. Nur wenige Stunden später greifen Ägypten, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien das jüdische Nachbarland an. Unter http://www.bpb.de/internationales/asien/israel/ findet sich ein lesenswertes Dossier zu Geschichte und Gegenwart Israels.Weiterlesen
Am 19. April 1943 begann der Aufstand im Warschauer Ghetto: Im „Jüdischen Wohnbezirk in Warschau“, so die Bezeichung der NS-Behörden, ereignete sich die größte jüdische Widerstandsaktion gegen den Völkermord. http://www.dw.com/de/vor-75-jahren-warschauer-ghetto-aufstand/a-43424569Weiterlesen
Wie sind Sie auf die Idee gekommen, über „Das Ende der Natur“ zu schreiben? Bei einem Urlaub im Baltikum hat mich die Vielfalt der Wildblumen, der Schmetterlinge und Insekten umgehauen. Sie hat mich total an die Natur rund um meine Stadt erinnert, als ich Kind war und wir mit dem Pflanzenführer „Was blüht denn da?“ botanisieren gingen. Ich kam nach Deutschland zurück mit der Frage: Warum ist das bei uns weg? Ich habe angefangen zu recherchieren und bin ganz schnell auf die Landwirtschaft gekommen, denn sie bewirtschaftet mehr als 50 % der Fläche Deutschlands. Hinzu kommenWeiterlesen
In dieser Woche hatten wir die Journalistin und Autorin Susanne Dohrn bei uns in der Region, die bei gleich drei Gelegenheiten ihr neues Buch „Das Ende der Natur“ vorstellte. In Brühl, Köln und Leverkusen erläuterte sie die Zusammenhänge zwischen der intensivierten Landwirtschaft, dem Rückgang vieler Ackerwildkräuter und dem allseits festgestellten Artensterben. In der heutigen Landwirtschaft werden Felder enger und enger bepflanzt, so dass dort kein Platz mehr für sensiblere Wildpflanzen bleibt. Diese fehlen nun als Nahrung für viele Insekten und Amphibien, die sich zudem auf den Feldern nicht mehr wohlWeiterlesen
Was sind, so wurde schon vor über 20 Jahren gefragt, die „Heimaten der individualisierten Gesellschaft“? Das Dorf, die Stadt, die Region, das Land – oder ist Heimat gar nicht so sehr an den Raum gebunden, sondern eher an soziale Beziehungen, Familie und Freunde? Unter https://causa.tagesspiegel.de/gesellschaft/was-bedeutet-heimat finden sich interessante Debattenbeiträge zum Thema.Weiterlesen
In einem Grundlagenpapier des Projekts „Wieviel Ich im Wir? Wandel der Repräsentation in Deutschland“ thematisiert Das Progressive Zentrum in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung, wie das Prinzip der Repräsentation als zentrales Gestaltungselement moderner Demokratien gestärkt und reformiert werden sollte. http://www.progressives-zentrum.org/discussion-paper-zu-zustand-und-herausforderungen-der-repraesentativen-demokratie/Weiterlesen
In Deutschland ist die Natur doch noch in Ordnung? Wir Deutschen sind vorbildliche Naturschützer? Weit gefehlt. Zahllose Wiesen- und Ackerpflanzen, Insekten und Vögel gehörten bis vor wenigen Jahrzehnten ganz selbstverständlich zu unserer Landschaft. Heute sind viele von ihnen gefährdet oder schon verschwunden. Je mehr aus Bauern intensiv produzierende Landwirte wurden, desto stärker verödeten artenreiche Wiesen und Weiden zu Intensivgrünland und vielfältige Ackerlandschaften zu industriell bewirtschafteten Monokulturen. Statt dem Treiben Einhalt zu gebieten, fördert die Politik den Wahnsinn noch. So wird die Landwirtschaft vielerorts zur Totengräberin der biologischen Vielfalt. Susanne DohrnWeiterlesen
7. April 1948, Genf: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Vereinten Nationen wird gegründet. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem die Definition weltweit gültiger Normen für medizinische Diagnosen, Wissensvermittlung über ansteckende Krankheiten und Unterstützung beim Aufbau regionaler Gesundheitssysteme. http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/267026/70-jahre-whoWeiterlesen
4. April 1968, Memphis/Tennessee: Martin Luther King, streitbarer und prominentester Kopf der US-Bürgerrechtsbewegung der Afroamerikaner, fällt einem Attentat zum Opfer. Nicht nur seine „I have a dream“-Rede vom March on Washington 1963 prägt sich tief ein ins kollektive Gedächtnis der westlichen Welt. https://www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/martin_luther_king/index.htmlWeiterlesen